Das Trialprojekt

- statt schiefer Bahn die Kurve kriegen

Die Bedeutung von Sport für eine positive Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung und damit auch zur Gewaltprophylaxe ist unbestritten. Tatsache ist, dass der Sport, den wir im Jugendschutz und in der Sozialarbeit propagieren, nicht unbedingt der Sport ist, den wir in den Sportvereinen vorfinden.

Er  ist  aber der Sport, der sich in den Jugendkulturen ausformt. Daher sollten die Angebote an jugendlichen Bedürfnissen ausgerichtet sein; auf jugendkulturelle Bewegungen eingehen und Blamagesituationen vermieden werden.

Die NRW-Initiative „Kurve kriegen“, mit der gefährdete Kinder und Jugendliche ihr Leben ohne Kriminalität in den Griff bekommen sollen, konnte bereits wenige Monate nach dem Start erste Erfolge vorweisen. Dieser Trend setzt sich fort. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 14 Jahren nehmen an diesem bundesweit bislang einmaligen Programm der Polizei teil. „Wir sind gut aus den Startblöcken gekommen“, so der damalige NRW Innenminister Ralf Jäger. „Die Eltern und Kinder nehmen die Hilfe an und nutzen die Chance für einen Weg aus der Kriminalität. Die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern läuft ausgesprochen gut. So schaffen wir es gemeinsam, dem Leben der Kinder eine neue Richtung zu geben.“

Ansprechpartner

Markus Kaiser
Jahrgang 1971, Sonderpädagoge, Sportlehrer, Übungsleiter Motorrad und Deeskalationstrainer, Durchführung von Trial-Projekten seit 2000. Selber aktiv im Motorsport,

Tel.: 02337 485664 oder 01578 0997451
cuarto.de.estar@web.de

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